Aktion reagiert auf geänderte klimatische Verhältnisse

    Zwischen Rathaus, Kindergaten St. Martin und dem Pastorat wurde nun ein Säulen-Weißdorn gepflanzt. Dieses ist auch ein Zeichen dafür, dass die Gemeinde sich auf die künftigen klimatischen Bedingungen vorbereitet: „Wir müssen schon heute Bäume pflanzen, die dem geänderten Klima gewachsen sind“, betonte Bürgermeister Berthold Bültgerds, der sich gemeinsam mit Ordnungsamtsleiter Dietmar Roling zudem freute, dass mit dem Weißdorn ein Baum hinzugekommen ist, bei dem die Blüten stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen werden. Unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln trafen sie sich gemeinsam mit innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann zu einem Ortstermin.

    innogy unterstützt die Pflanzung von Klimabäumen, um so auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. „Die weltweite Entwicklung des Klimas mit den zunehmenden Extremwetterereignissen macht deutlich, dass sich der Klimawandel auch bei uns auswirkt. Der neu gepflanzte Klima-Baum trägt dazu bei, dass Wettringen grün bleibt“, sagte Monika Schürmann.

    Der Säulen-Weißdorn ist ein attraktiver Baum. Er zeichnet sich durch einen schönen Frucht- und Blattschmuck sowie olivgrüne Triebe aus. Die Blüten dienen Insekten als Nahrungsquelle. Der schnittverträgliche Weißdorn ist klimafest, hitzeverträglich, trockenresistent und windfest. Er gilt als besonders stressresistent und ist damit den zu erwartenden klimatischen Änderungen gewachsen. In Deutschland wird sich der Klimawandel nach Einschätzungen von Wetterexperten mit trockenen heißen Sommern und regenreichen nassen Wintern auswirken. Insbesondere die langen Trockenzeiten, aber auch die nassen Winter werden vielen heimischen Baumarten zusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass einige heimische Baumsorten den aus wärmeren Gefilden neu einwandernden Schädlingen wenig entgegenzusetzen haben.


          

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