Bücherschrank

    In der Vorwoche, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, wurde der öffentliche Bücherschrank von Unbekannten beschädigt. Mittlerweile wurde der auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte stehende Schrank wieder repariert.

     

    „Die Bücherschränke sollten ein Treffpunkt sein, keine Ort für sinnlose Zerstörung“, so Monika Schürmann, Kommunalmanagerin bei Westenergie in der Region.

     

    Der Bücherschrank in Wettringen wurde im Sommer 2015 von Westenergie eingeweiht. Er ist rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Eine Registrierung ist nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken. Mit dem Aufstellen des Bücherschranks ging dieser als Eigentum an die Gemeinde über. Somit wäre in diesem Fall auch eigentlich die Gemeinde Wettringen für die Instandsetzung des Schranks verantwortlich gewesen.

     

    Um den Schrank schnell wieder seiner eigentlichen Bestimmung zuführen zu können, beauftragte Westenergie in Absprache mit der Gemeinde kurzerhand die Instandsetzung selbst. „Daher sind wir dem Initiator des Bücherschrankes dankbar, dass  er hier schnell reagiert und uns bei der Übernahme der Kosten unter die Arme gegriffen hat“, erklärt Bürgermeister Berthold Bültgerds.

     

    „Als Partner der Gemeinde Wettringen kümmern wir uns nicht nur um die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir hoffen, dass der Bücherschrank jetzt schnell wieder zu dem Treffpunkt des Literaturtausches wird, der er in den letzten Jahren war“, erklärt Monika Schürmann.

     

    Der Dank gilt im übrigen den Ehrenamtlichen, hier Hannelore und Engelbert Rauen. Sie pflegen den Schrank und werfen stets einen Blick auf die dort vorhandene Lektüre, sie  sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

     

    Der Bücherschrank  besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können.

     

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