Eichenprozessionsspinner werden bekämpft

    In diesen Tagen und in den kommenden Wochen wird der Eichenprozessionsspinner wiederum ein Thema sein und damit auch die Verwaltung und den Bauhof beschäftigen. Die feinen Gifthaare der Raupe können zu Hautausschlägen, Juckreiz sowie Reizungen der Atemwege und Bindehautentzündungen führen. Durch die massenhafte Vermehrung kommen sie an zahlreichen Stellen in dieser Region, somit auch in der Gemeinde vor. Eine vollständige Bekämpfung oder Entfernung ist nicht möglich. Daher kann es dazu kommen, dass vielleicht einige Flächen zum Schutz der Bürger/innen gesperrt werden müssen.

    Bei der Bekämpfung bewährt hat sich das Absaugen der Gespinstnester. Fachfirmen oder auch der Bauhof werden hier tätig. Keine angenehme oder gar ungefährliche Arbeit. Erstmals hat die Gemeinde nun auch testweise sogenannte Ringfallen angebracht. Vor wenigen Wochen wurden an einigen sensiblen Stellen, dort wo viele Menschen oder auch Kinder zusammenkommen (z. B. Naherholungsgebiet, Sportzentrum, größere Spielplätze) punktuell ein Biozid eingesetzt, das sich auch in den Vorjahren bewährt hat. Das Mittel wird somit nicht flächendeckend eingesetzt, auch nicht dort, wo Nistkästen angebracht wurden. Denn vor Monaten wurden erfreulicherweise von Nachbarschaften oder auch Einzelpersonen Nistkästen, insbesondere für Meisen, angebracht, die natürlichen Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners. Die Gemeinde stellte einerseits Nistkästen bereit, darüber hinaus haben ehrenamtlich Engagierte zahlreiche Nistkästen hergestellt und angebracht. Hierfür gilt allen, die sich hier eingebracht haben, der Dank der Gemeinde. Mit diesem breiten Mix an Bekämpfungsmitteln –die Gemeinde hat hierfür im Haushalt höhere Mittel bereitgestellt- - wird versucht, dem massenhaften Auftreten des EPS zu begegnen; das wird leider nicht vollständig gelingen und somit gilt für alle, die sich im Freien bewegen nach wie vor Vorsicht vor diesen Raupen mit den giftigen Brennhaaren.

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