Grundschule: Corona als große Herausforderung

    Aufgrund der Corona-Pandemie gab und gibt es auch für die Grundschule große Herausforderungen, beginnend zunächst mit der Schulschließung.

    Das Betretungsverbot ließ keinen Präsenzunterricht mehr zu. Somit waren Lehrpersonal und Schüler/innen von jetzt auf gleich auf Unterricht im Lernen auf Distanz angewiesen. Die Kinder erhielten von ihrem/ihrer  jeweiligen Klassenlehrer/ in der Regel per E-Mail Unterrichtsmaterialien und mussten diese dann selbständig bearbeiten.


    Diese Bereitstellung der Unterrichtsinhalte setzt voraus, dass jeder der Beteiligten ein digitales Endgerät (PC, Tablet oder Laptop) besitzt. Dieses sei bei den meisten Eltern der Fall gewesen, so die Schulleitung. Ein großer Vorteil für alle Beteiligten ist, dass in den beiden vergangenen Jahren im Rahmen des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ die Digitalisierung in der Grundschule vorangebracht wurde. Es wurde eine Software installiert, welche die Zusammenarbeit im Kollegium auch ermöglicht, ohne dass die Mitarbeiter/innen vor Ort sind. Für das gesamte Lehrpersonal wurden Tablets angeschafft und der Computerraum wurde neu eingerichtet. Diese Investitionen kommt den Schüler/innen  sowie den Lehrer/innen nun zu Gute.  In naher Zukunft und in den kommenden Jahren sind weitere Anstrengungen in diesem Bereich erforderlich, um so z. B, das "Home-Schooling" zu optimieren. Dieser Aufgabe werden sich Schule und Schulträger stellen.


    Eine Herausforderung in Zeiten des Präsenzunterrichtes ist der Hygiene- und Infektionsschutz. Als bekannt wurde, dass der Unterricht im Schulgebäude  wieder startet,  hatte sich Schulleiter Jörn Brakebusch mit der stellv. Schulleitung Gedanken zu Laufwegen, Zugängen zu WC-Anlagen, Nutzung von Räumlichkeiten und Gruppengrößen gemacht. Daraufhin haben sich die Schulleitung und der Schulträger gemeinsam über das Konzept ausgetauscht und ausstehende Punkte wie Reinigungsintervalle festgelegt. Der Schulleiter erklärte, dass die Maßnahmen im Schulalltag gut angelaufen seien. Alle Schüler/innen erhielten eine Einweisung und halten sich wirklich gut an die Regeln.


    Ab Montag erfolgt eine weitergehende Öffnung der Schulen. Alle Schüler/innen der Grundschulen in NRW werden dann dann wieder täglich in die Schule gehen Eine zusätzliche  Aufgabe für alle Beteiligten, die es zu bewältigen gilt. Auch wurde neben vielen organisatorischen Punkten wiederum eine Abstimmung mit dem Schulträger getroffen, um die  Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben einzuhalten.


    Der Homepage der Grundschule (www.ludgerusschule-wettringen.de) sind die Regelungen (Unterricht, Bustransfer, OGS etc..) zu entnehmen.


    Das tägliche Schulleben hat sich seit März erheblich verändert, erfreulich aber, dass die  Abläufe funktionieren.

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