Per Skateboard durch die Sommerferien

    Coole Tricks auf dem Skateboard üben, entspannt mit dem Longboard cruisen und anschließend sogar ein eigenes Board mit nach Hause nehmen:

    Kinder und Jugendliche erwarten in den Sommerferien wieder lehrreiche Workshops, die das Energieunternehmen innogy Westenergie und die Initiative skate-aid aus Münster anbieten.

    In Kooperation mit dem Gemeinde wurde am Dienstag und Mittwoch der zweitägige Skate Workshop auf dem Schulhof durchgeführt.  

     

    Bürgermeister Berthold Bültgerds, Organisatorin vor Ort Nane Naberbäumer von der Verwaltung, und innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann eröffneten am Dienstag gemeinsam den Workshop, sie begrüßten die Teilnehmer.

     

    Berthold Bültgerds freute sich über den Fahrspaß: „Der Skateboard-Workshop bietet allen Teilnehmern eine tolle Gelegenheit, ihr Können zu vertiefen oder erste Versuche auf dem Board zu wagen, Tricks zu üben und zwei ereignisreiche Tage zu verbringen. Das ist eine schöne Aktion und wir freuen uns, dass der Workshop auch in diesem Jahr angeboten werden kann, wo doch bislang leider viele Veranstaltungen ausfallen mussten. Das ist für die Kinder und Jugendlichen sicherlich eine willkommene Abwechslung. Gut, dass es dieses und weitere Angebote im Rahmen der Ferienaktion gibt. Der Dank gilt allen, die sich für die Kinder engagieren.“

     

    Der Skate-Workshop wird in diesem Jahr in kleineren Gruppen und mit den nötigen Abständen durchgeführt. Die skate-aid Coaches brachten den Kindern/Jugendlichen die Basics wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen bei. Die Teilnehmer lernen zudem, welche Boardgröße für wen geeignet ist, wann weiche Rollen besser passen als harte, was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat, wie harte Lenkgummis im Vergleich zu weichen wirken, ob die vordere oder die hintere Achse härter angezogen werden muss oder welche Kugellager Sinn machen und wie sie gewechselt werden. Und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir? Auf dieser Basis erfahren die 8 bis 16 Jahre alten Teilnehmer Fahrweisen und ein paar einfache Tricks, selbstverständlich ausgestattet mit Helm sowie Knie- und Ellbogenschonern.

    Wichtig zu wissen: Die Workshops samt Verpflegung sind kostenfrei, jeder darf das ihm zur Verfügung gestellte Skateboard anschließend mit nach Hause nehmen.

     

    „Wir haben wirklich ein Stück weit gezittert, ob der Skate-Workshop stattfinden kann. Das gesamte Team von skate-aid hat aber keine Mühen gescheut und ein Konzept erarbeitet, mit dem wir trotz aller derzeitigen Einschränkungen viele aufs Skateboard bringen können. Ich bin mir sicher, das werden zwei tolle Tage, ich wünsche allen Beteiligten ganz viel Spaß“, sagt innogy-Kommunalmanager Monika Schürmann zu Beginn der Veranstaltung.

     

    Der Workshop geht auf eine Initiative von innogy Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. innogy hat die Kooperation mit skate-aid im Jahr 2016 zunächst über ein Pilotprojekt erfolgreich getestet und setzt es seitdem in weit größerem Maßstab fort.

     

    skate-aid wurde von Skateboardpionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.

     

    Weitere Infos auf www.skate-aid.org


    Zum Bild: Die Teilnehmer stellten sich zum Erinnerungsfoto mit den Trainern, Nane Naberbäumer (Verwaltung), Monika Schürmann (innogy) und Bürgermeister Berthold Bültgerds auf.
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