Schule beginnt - Schulwege kennenlernen

    In der kommenden Woche, am Mittwoch, 12. August 2020, beginnt in Nordrhein-Westfalen wieder die Schule. Unter Beachtung von Corona-Regeln wird der Regelbetrieb wieder aufgenommen. Mit Spannung und Interesse gehen viele Kinder, im wahrsten Sinne des Wortes, neue Wege.

     

    Gehwege, Straßenkreuzungen, Autos. Sie sind Herausforderungen, denn Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger. Wichtig ist, dass die Eltern ihre Kinder mit „Probeläufen“ vor dem Schulstart auf den Schulweg vorbereiten, dabei lassen sich mögliche Gefahrenstellen und Verkehrszeichen erklären. Außerdem bekommen Eltern ein Gespür dafür, wie lange die Kinder für den Schulweg brauchen. Der Schulwegeplan ist zu beachten. Dieser befindet sich auf der Homepage der Gemeinde Wettringen (www.wettringen.de - Wohnen & Leben - Schulen) und auf der Homepage der Ludgerusschule.

     

    Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, müssen ein verkehrssicheres Fahrrad besitzen, zudem sollte ein Fahrradhelm getragen werden. Jungen und Mädchen bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen.

     

    Einige Kinder fahren zudem mit dem Bus zur Schule. Auch an Haltestellen können Gefahren bestehen. Es ist Aufgabe der Eltern, die Schüler auf die Gefahren hinzuweisen. Beim Ein- und Aussteigen sowie während der Fahrt haben sich alle Schulkinder vernünftig zu verhalten. Zudem besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-und-Nasenschutzes. Ein Busfahrplan befindet sich ebenfalls auf der Homepage (www.wettringen.de - Wohnen & Leben - Schulen).

     

    Diejenigen, die mit dem Pkw zur Schule gebracht werden, müssen angeschnallt sein und in einem altersgerechten Kindersitz befördert werden. Beim Aussteigen haben sie das Auto nur auf der Gehwegseite zu verlassen, um so sicher den Schulweg fortsetzen zu können. Eltern werden gebeten bei ihrem Parkverhalten Rücksicht zu nehmen. Im Nahbereich des Schulzentrums stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Die Bültstraße ist hierfür nicht vorgesehen.

    Die Eltern sollten daran denken, dass die Kinder, die mit dem Pkw zur Schule gebracht werden, auf diese Weise nicht lernen, mit den Gefahren umzugehen, ihnen fehlt das Fußgänger- oder Fahrradtraining.

     

    Es wird empfohlen, die Kinder in den ersten Schuljahren auf ihrem Schulweg zu begleiten.

     

    Hier ein paar Tipps, die beachtet werden sollten:

     

    ·         Den sichersten Weg üben
    Nicht immer ist der kürzeste Weg zur Schule auch der sicherste.

    Zeigen Sie dem Kind, wo es die Fahrbahn überqueren soll. Ihr Kind muss wissen, dass der festgelegte Schulweg verbindlich ist. Besprechen Sie mit ihm, wie es sich bei unvorhergesehenen Störungen verhalten soll, z.B. bei einem Ampelausfall.

     

    ·         Genug Zeit einplanen
    Müssen Kinder auf dem morgendlichen Weg zur Schule hetzen, steigt die Gefahr, dass sie Straßen unachtsam überqueren. Morgens sollten sie also frühzeitig den Schulweg antreten.

     

    ·         Reflektoren an der Schultasche und Kleidung
    Gerade in den Herbst- und Wintermonaten, wenn Kinder den Schulweg in der Dämmerung zurücklegen müssen, können Schultaschen und Kleidung mit Reflektoren dazu beitragen, dass Kinder im Straßenverkehr frühzeitig gesehen werden. Eltern sollten bei der Wahl der Schultasche also nicht nur auf eine gute Passform und ein möglichst geringes Grundgewicht achten, sondern auch auf die Reflektor-Ausstattung.


    Die Gemeinde und die Schule appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich auf den Beginn des Schulalltags einzustellen, insbesondere sind eine angepasste und somit langsamere Geschwindigkeit notwendig.

     

    Bei Fragen zum Schulwege- oder Busfahrplan können sich Erziehungsberechtigte gerne an das Schulverwaltungsamt, Nane Naberbäumer, Tel. 02557 / 78-14, wenden.

     

    Allen Schülerinnen und Schülern wünscht die Gemeinde einen guten Schulstart.

     

    Allgemeiner Hinweis der Verwaltung: Die Gemeinde hat und wird erhebliche Mittel in den Radwegebau investieren. Der Alltags- und Freizeitradverkehr profitieren hiervon. Der Ort wird ein wenig vom PKW-Verkehr entlastet. Wichtig ist aber auch, im alltäglichen Verkehrsgeschehen den Fußgänger nicht außer Acht zu lassen. Daher haben sich alle, auch die Radfahrer, an die Verkehrsregeln zu halten.
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