„Nachhaltiger Westen“ wird mit Klimaschutzpreis belohnt

    Gemeinde Wettringen und das Energieunternehmen Westenergie zeichnen besonderes Engagement aus


    Einsatz wird mit insgesamt 1.000 Euro honoriert


    Der Klimaschutzpreis von Westenergie steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Es werden Initiativen, Vereine, Schulen und Einrichtungen ausgezeichnet, die in besonderem Maße die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder erhöhen, die Strom sparen, Luft- und Wasserqualität verbessern oder Lebensräume erhalten. Entsprechend vielfältig sind die Ideen und Möglichkeiten, sich für den Klimaschutz zu engagieren.

     

    In Wettringen wird in diesem Jahr der Verein „Nachhaltiger Westen e.V.“ gewürdigt, der ein Preisgeld von 1.000 Euro erhält.

     

    Der „Nachhaltige Westen e.V.“ ist im März 2021 aus der „IG lebendige Feldflur Wettringen“ hervorgegangen. In einem ersten Projekt wird der Anbau von heimischen Wild- und Kulturpflanzen als Substitution von Energiemais gefördert. Daher setze sich der Verein für die nachhaltigere Produktion von regionaler Energie aus Biomasse ein, auch, um die Energiewende voranzubringen. „Die Monotonisierung der Landschaft und Artenverlust sind ansonsten die Folge“, so Nadine Schilling Geschäftsführerin des Vereins.

     

    Der Verein hat mit seinem Projekt in Kooperation mit dem „Grünen Zentrum Saerbeck“ (Landwirtschaftskammer, WLV und NLF) und örtlichen Landwirtschaftsbetrieben dafür gesorgt, dass mittlerweile im gesamten Kreis Steinfurt auf einer Fläche von 84 Hektar diverse Wildpflanzen blühen. Mehr als ein Drittel dieser Flächen sind in Wettringen entstanden. Im Zuge des Projektes „ÖKOBIT“ wird der Anbau der Wildpflanzenmischung jährlich durch den Kreis Steinfurt gefördert.

     

    Einen Verwendungszweck für das Preisgeld hat der Verein auch schon: An einer Anbaufläche im Bereich Brechte/Bilk wird mit ehrenamtlichem Einsatz eine Schutzhütte für Wanderer und Radfahrer entstehen. Das Geld soll für Hinweisschilder, Bepflanzungen, Sitzgelegenheiten, Fahrradabstellflächen oder Insektenhotels verwendet werden. „Unterstellhütten sind willkommene Plätze, um Pausen einzulegen. Hier kann man sich zudem über die Vorteile des Anbaus informieren und sich am Anblick der blühenden Biomasse erfreuen“, blickt Nadine Schilling in die Zukunft. Der Verein plant zukünftig zudem geführte Radinfotouren durch das Gebiet.

     

    „Es ist schön zu sehen, dass sich der Verein mit seiner Idee so tatkräftig für die Umwelt einsetzt und dies nun auch bald weiteren Interessierten nähergebracht wird.“ freut sich Klimaschutzmanagerin Nena Sohr.

     

    „Jede Maßnahme und jedes Engagement für den Klimaschutz verdient Hochachtung und Wertschätzung. Dieser Rastplatz wird mit seinen angrenzenden Angeboten als weiterer wichtiger Baustein im guten Radwegenetz der Gemeinde zur Verbesserung der Attraktivität der Wege beigetragen. Damit konnten in relativ kurzer Zeit durch ehrenamtliche Tätigkeit insgesamt drei neue Hütten im Gemeindegebiet geschaffen werden“, erklärte Bürgermeister Berthold Bültgerds im Rahmen der Preisverleihung.

     

    „Wir freuen uns, den Einsatz der Vereinsmitglieder für mehr Biodiversität und Landschaftsschutz im Energiepflanzenanbau in Verbindung mit der vollumfänglichen Unterstellhütte, die ein gelungener Beitrag für den Radverkehr ist, auszeichnen zu können“, ergänzt Norbert Lüssem, Kommunalmanager bei Westenergie.

     

    Der Klimaschutzpreis von Westenergie wurde anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt.

     

    Übergeben wurde der Klimaschutzpreis im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Berthold Bültgerds, Bürgermeister und Nena Sohr, Klimaschutzmanagerin, gemeinsam mit Westenergie-Kommunalbetreuer Norbert Lüssem.

     

    Nähere Informationen zum Klimaschutzpreis unter:

    https://www.westenergie.de/fuer-kommunen/regionales-engagement/klimaschutzpreis

     

    Pressetext: Westenergie

     


    Preisverleihung: v. l.: Klimaschutzmanagerin Nena Sohr, Nadine Schilling, Norbert Lüssem (Westenergie), Mareike Lölfer-Guhle, Bürgermeister Berthold Bültgerds

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