AstraZeneca-Impftermine für über 60-jährige ab 3. April


    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt in einer Pressemitteilung vom 31.03.2021 mit, dass es die angekündigten 450.000 Impfdosen der Firma AstraZeneca schnell und unbürokratisch anbieten wird. Menschen ab 60 Jahren, die sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff schützen lassen wollen, können ab Karsamstag, 3. April 2021, 9 Uhr, einen Termin für eine Impfung mit AstraZeneca vereinbaren.

    Es handelt sich dabei um eine Personengruppe von rund 3,8 Millionen Menschen zwischen 60 und 79 Jahren. Personen ab 80 Jahren haben bereits ein Impfangebot bekommen. Es stehen insgesamt 450.000 Termine für diese Personengruppe zur Verfügung. Darin sind bereits die Impfdosen berücksichtigt, die der Bund dem Land für kommende Woche zugesagt hat.

    Die Terminbuchung erfolgt ab 3. April 2021, 9.00 Uhr, online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer (0800) 116 117 02.

    Auch Partnerbuchungen sind möglich, sofern diese mindestens 60 Jahre alt sind.
     
    Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Der Impfstoff von AstraZeneca kann und sollte weiter genutzt werden. Die Entscheidung, AstraZeneca nur an Personen ab 60 Jahren zu impfen ist sinnvoll. Es stehen einmalig diese 450.000 Termine zur Verfügung. Nichts soll im Lager bleiben. Klar ist daher auch: Wenn sehr viele Menschen einen Termin vereinbaren wollen, kann es sein, dass die Systeme an ihre Grenzen kommen. Dafür bitte ich um Verständnis. Alle weiteren Impfungen mit BioNTech und Moderna laufen selbstverständlich wie gehabt weiter.“
     
    Die Ständige Impfkommission (STIKO) wird Ende April eine Empfehlung abgeben, wie mit den Zweitimpfungen für die bereits mit AstraZeneca Geimpften umgegangen werden wird.
     
    Grundsätzlich ist allerdings festzuhalten, dass schwere Nebenwirkungen sehr selten sind. Das Gesundheitsministerium rät aber kürzlich Geimpften bei drei Tage nach der Impfung auftretenden Symptomen – wie starken anhaltenden Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Beinschwellungen, anhaltenden Bauchschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen – umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.


    Der Kreis Steinfurt erwartet aus dem Landeskontingent insgesamt 15.000 Impfdosen. Ein Teil davon soll an die Hausärzte und Hausärztinnen im Kreisgebiet zur Verimpfung in deren Praxen abgegeben werden. Die Terminvergabe dort erfolgt nach aktuellem Kenntnisstand über die Praxen, sobald der Impfstoff dort vorhanden ist. Von telefonischen Nachfragen sollte zum jetzigen Zeitpunkt abgesehen werden, um die Praxisteams nicht unnötig zu belasten.



    Zur Optimierung dieses Webauftritts werden ggf. Cookies verwendet. Mit der Nutzung unserer Seiten willigen Sie dem ein.
    OK