Skateboard-Workshop

    Auch in den Sommerferien herrscht auf dem Schulhof der Ludgerusschule wuseliges Treiben. Rollende Räder, coole Tricks, Hinfallen, Aufstehen und es wieder neu versuchen – das erleben die Kinder und Jugendlichen aktuell beim zweitägigen Skateboard-Workshop. In Kooperation mit der Gemeinde Wettringen, dem Energieunternehmen Westenergie und der Organisation skate-aid aus Münster, findet gleich zu Beginn der Sommerferien der zweitägige Workshop unter Federführung von echten Profis statt.

     

    Bürgermeister Berthold Bültgerds und Gemeindemitarbeiterin Nane Naberbäumer, die den Workshop initiiert und organisiert hat, sowie Norbert Lüssem, Kommunalmanager bei Westenergie, gaben am Mittwoch den Startschuss. Bevor es auf die Bretter ging, baute jedes Kind unter fachmännischer Anleitung das eigene Skateboard zusammen und designte es nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen. Im Anschluss wurden die ersten Fahrversuche gewagt. „Der Workshop findet zum dritten Mal in Wettringen statt und es ist wieder klasse zu beobachten, wie schnell die Kids Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind. Wir freuen uns, dass wir gerade in Corona-Zeiten gemeinsam mit Westenergie das Ferienspaßprogramm in Wettringen bereichern können“, so Berthold Bültgerds.

     

    Unter der Anleitung von drei erfahrenen Coaches werden die Teilnehmenden nicht nur in die Grundlagen des Skate- und Longboardens eingeführt. Im Fokus steht die Bewegung auf den schnellen Brettern, aber auch Selbstvertrauen und Gemeinschaftsbewusstsein wird gefördert. Die Eigenverantwortung der Jugendlichen wird gestärkt, sie lernen spielerisch erste Tricks und erfahren Interessantes zu Materialpflege und Aufbau des Boards. „Ich freue mich, dass diese Aktion in Wettringen so gut angenommen wird. Damit die begeisterten Kinder und Jugendlichen dranbleiben können, dürfen sie ein eigenes Skateboard und ein T-Shirt mit nach Hause nehmen“, sagt Lüssem.

     

    „Der Skateboard-Workshop bietet den Jugendlichen eine tolle Gelegenheit, erste Versuche auf dem Board zu wagen, Tricks zu üben und zwei ereignisreiche und lustige Tage zu verbringen. Das ist eine super Aktion und wir freuen uns, dass Westenergie und skate-aid den Workshop auch in diesem Jahr wieder anbieten. Das ist für viele Kinder und Jugendliche, die in den letzten Monaten viel Zeit zu Hause verbringen mussten, sicherlich eine willkommene Abwechslung und bringt ein Stückchen Normalität zurück“, so Nane Naberbäumer.

     

    Der zweitägige Skate-Workshop wird in diesem Jahr in kleineren Gruppen und mit den nötigen Abständen durchgeführt. Die skate-aid Coaches bringen den Jugendlichen die Basics wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen bei. Die Teilnehmer lernen zudem, welche Boardgröße für wen geeignet ist, wann weiche Rollen besser passen als harte, was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat, wie harte Lenkgummis im Vergleich zu weichen wirken, ob die vordere oder die hintere Achse härter angezogen werden muss oder welche Kugellager Sinn machen und wie sie gewechselt werden. Und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir? Auf dieser Basis erfahren die 8 bis 16 Jahre alten Teilnehmer erste Fahrweisen und ein paar einfache Tricks, selbstverständlich ausgestattet mit Helm sowie Knie- und Ellbogenschonern. Wichtig zu wissen: Die Workshops samt Verpflegung sind kostenfrei.

     

    Der Workshop geht auf eine Initiative von Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. skate-aid wurde von Skateboardpionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.



           

    Auf dem Bild:

    vorne v.l. 6 der 35 teilnehmenden Kinder, hinten v.l.: Philipp Göckener (skate-aid), Norbert Lüssem (westenergie), Nane Naberbäumer, Bürgermeister Berthold Bültgerds

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