Eichenprozessionsspinner

    Bäume auf öffentlichen Flächen werden prophylaktisch behandelt

     

    Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre wird die Gemeinde Wettringen in diesem Jahr erstmals präventiv gegen den Eichenprozessionsspinner vorgehen. Im letzten Jahr war ein erheblicher Befall an den Eichen festzustellen. Fachleute gehen davon aus, dass sich der Befall auch in diesem Jahr fortsetzt.

    Die Raupen des Eichenprozessionsspinners schlüpfen bis Anfang Mai und befinden sich dann im ersten Larvenstadium. Sie halten sich ausschließlich in den Baumkronen auf und beginnen mit dem Blattfraß. In den ersten beiden Raupenstadien haben sie keine Brennhaare. Eine Gefahr für die menschliche Gesundheit geht von ihnen in dieser Zeit nicht aus.

    Die vorbeugende Behandlung ausgewählter Bäume in einigen sensiblen Bereichen (z. B. Spielplätze, Sportzentrum, Campingplatz) erfolgt in Kürze durch eine von der Gemeinde beauftragte Fachfirma. Der Wirkstoff wird von einem Hubsteiger aus auf die Blätter der Eichen aufgebracht und dort von den Raupen aufgenommen.

    Nicht behandelte Bäume, die Gespinstnester in einem späteren Verpuppungsstadium aufweisen, werden abgesaugt und die Nester entsorgt. Allerdings nur, wenn dies nach Lage und Gefährdungsgrad auch erforderlich ist.

    Für die Bekämpfung auf Privatgrundstücken ist der Eigentümer verantwortlich. Von einer eigenständigen Bekämpfung wird allerdings abgeraten.
    Ansprechpartner

    Dietmar Roling

    Tel.: 02557 / 78-33

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