Entwicklungsperspektiven des St Josefshauses

    Gemeinsame Presseerklärung des Caritas Rheine, der Stiftung St Josefshaus und der Gemeinde Wettringen

    Das Josefshaus in Wettringen kann auf eine gut 120jährige Geschichte zurückblicken. Doch welche Entwicklungsperspektiven gibt es für die Liegenschaft im Ortsteil Dorfbauerschaft? Und wie kann eine Weiterentwicklung im Bestand erfolgen? Diese Fragen erörterten Vertreter der Stiftung St. Josefshaus als Eigentümer und des Caritas Rheine als Geschäftsbesorger, der Landestochter NRW.URBAN aus Düsseldorf und der Gemeinde Wettringen.

     

    Bereits vor gut einem Jahr wurden erste Gespräche zur Weiterentwicklung der Liegenschaft „Josefshaus Wettringen“ geführt und ein erstes, grobes Rahmenkonzept erstellt worden. Schnell wurde deutlich, dass eine Konkretisierung möglicher Vorhaben und die Umsetzung einzelner Maßnahmen nur unter Einbeziehung von Unterstützern verwirklicht werden können.

    Mit der Initiative „Bau.Land.Leben“, die das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW Mitte August 2019 gestartet hat, wurde auch der Förderbaustein „Bau.Land.Check Sonderstandorte“ noch einmal finanziell gestärkt. Dieser beinhaltet eine fachlich fundierte Kurzanalyse, um eine Entscheidungsgrundlage für die langfristige Weiterentwicklung des Standortes zu erhalten und bezieht die Schaffung von neuem Planungsrecht mit ein. Mit Unterstützung dieses Förderprogramms sollen unverbindliche, langfrsitige Planungen aus den Bereichen Bildung & Jugend, Kunst und Ökologie für das Areal erörtert werden.

    Nicht zur Diskussion steht dabei der Stiftungszweck, also die Förderschule selbst, wie die Stiftung und der Caritas Rheine betonen.

    Untersucht wird vielmehr, wie das Areal insgesamt gestärkt werden kann. Zur Diskussion stehen Nutzungen, die das Thema „Bildung“ aufgreifen, aber auch bauliche Investitionen in Verbindung mit der Unterbringung ergänzender Verwendungen stehen ebenso im Fokus der Betrachtung, wie eine ökologische Aufwertung von Teilflächen.

    Moderiert wird der Prozess von der Landestochter NRW.URBAN. Ein entsprechender Auftrag durch das Ministerium wurde erteilt.

    Die Zeitplanung sieht vor, dass evtl. bereits im kommenden Jahr mögliche Vorschläge vom Eigentümer, dem Geschäftsbesorger und der Gemeinde erläutert und die Umsetzung konkreter hieraus resultierender Maßnahmen beraten werden.

     „Alle beteiligten Akteure sind sehr engagiert und arbeiten mit Hochdruck daran, das Projekt termingerecht umzusetzen. Alles Weitere liegt dann in der Hand des Ministeriums“, zeigten sich alle Beteiligten, so auch Bürgermeister Berthold Bültgerds zuversichtlich hinsichtlich des weiteren Verfahrens.

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