Neujahrsgruß 2019

    Liebe Wettringerinnen, liebe Wettringer!

     

    Das neue Jahr hat soeben begonnen.

     

    Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Weihnachtsfest und „zwischen den Jahren" Gelegenheit, ein wenig zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken für das neue Jahr.

     

    Diese Tage sind für einige vereinzelt auch geprägt von Trauer und Wehmut, im Zeichen eines Abschieds oder Neubeginns. Bezeichnend dafür sind die letzten Zechenschließungen in Ibbenbüren und im Ruhrgebiet. Mehrere Generationen arbeiteten „im Pütt“. Nun ist „Schicht im Schacht“, ein unwiderrufliches Ende, ein Beispiel für Emotionen, wenn sich etwas Tiefgreifendes ändert.

     

    Das Jahr ist vorüber, Rückblick ist Geschichte und der Blick nach vorne unsere Zukunft.  

     

    Rückblick:

    Ist das Jahr nicht schnell vergangen? So mögen viele von uns denken. Erneut liegt für Sie, für uns, für die Gemeinde, ein ereignisreiches Jahr hinter uns. Woran erinnern Sie sich? Jahrhundertsommer, Brexit, Fußball-WM, Politik des US-Präsidenten? Und in unserer Gemeinde?

    Vor neun Monaten gab es den „Tag der offenen Tür“ im Rathaus anlässlich der Fertigstellung des neuen Eingangsbereiches. Auch wenn jeder stets eingeladen ist, seine Anliegen in der Gemeindeverwaltung vorzutragen, so war es doch schön, zu erleben, wie viele Bürgerinnen und Bürger kamen, um einen Blick in „ihr“ Rathaus zu werfen Das war ein Beispiel dafür, wie stark die Verbundenheit der Wettringer mit ihrer Gemeinde ist.

     

    Sportliche Veranstaltungen, die Schützenfeste, Brauchtums- und kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, die große Industrieschau, kommunalpolitische Themen, Baumaßnahmen oder der „Tag des Denkmals“ mit der Besichtigung der „Villa Jordaan“ auf dem Rothenberg.

    Einiges bleibt haften, manches ist vergessen. Übrigens: Die nächste Möglichkeit zur Besichtigung des Landhauses Rothenberge gibt es am 5. Mai 2019.

     

    Was bringt das neue Jahr?

    Auf der großen Bühne der Weltpolitik sind wir Zeugen gelegentlich beunruhigender und in mancherlei Hinsicht beängstigender Geschehnisse. Meine Hoffnung ist es, dass es uns gemeinsam gelingt, Vernunft, Solidarität und vor allem Frieden als lebensnotwendige gesellschaftliche Güter in den Blickpunkt zu stellen, hiermit beginnend auf der kommunalen Ebene.

     

    Am 26. Mai steht die Europawahl an. Schon heute möchte ich alle Wahlberechtigten aufrufen, ihr Wahlrecht zu nutzen. Auch wenn hier und da Kritik an Europa geäußert wird, so ist ein geeintes Europa doch für uns der Schlüssel zum Frieden und Grundlage für wirtschaftliche Stabilität und Wohlstand.

     

    Unsere Gemeinde hat sich positiv entwickelt, viele Projekte sind angelaufen oder starten im neuen Jahr. Die bauliche Erweiterung der Kindertagesstätte an der Werninghoker Straße, ein Gebäude im Eigentum der Gemeinde, hat begonnen. Träger der KiTa ist das DRK Wettringen.

     

    Die hohe Nachfrage nach Bauplätzen und die Flächensuche von Gewerbebetrieben sind ein gutes Zeichen für unsere Kommune. Die Erschließung (Kanal- und Straßenbau) des Baugebietes „Prumenkamp“ und des Gewerbegebietes stehen bevor, Investitionen in den wichtigen Glasfaserausbau der Außenbereiche unserer Gemeinde werden in 2019 beginnen.

     

    Auch wird seitens der Gemeinde weiter in den Wohnungsbau investiert, bezahlbare Wohnungen werden geschaffen. Ein Neubau an der Metelener Straße 17 wird das alte Gebäude ersetzen. Die Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen. Das sind einige von vielen Maßnahmen.

     

    Vergessen dürfen wir nicht: Wir waren und bleiben in der glücklichen Lage, freiwillige Leistungen nicht aufgeben oder kürzen zu müssen. Zuschüsse für Verbände und Vereine, kostenlose bzw. günstige Nutzungsmöglichkeiten kommunaler Sport- und Veranstaltungsstätten, das alles ist nicht selbstverständlich.

     

    Bei zahlreichen Veranstaltungen ist die Verbundenheit mit dem Heimatort zu spüren. Dort begegnen mir immer wieder engagierte Menschen, die sich in sehr unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich einbringen. Ihnen und Euch allen gilt der Dank, die Ehrenamtlichen machen unsere Gemeinde reicher. Sie gehören zum Fundament einer liebens- und lebenswerten Gemeinde. Dankeschön! 

     

    Mein Dank gilt auch allen, die in der Kommunalpolitik tätig sind, die verantwortungsvoll wichtige Entscheidungen zu treffen haben. Dieses gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde.

     

    Oft sind die Worte „Abschied“ und „Ende“ gefallen. In diesen Fällen gibt es einen Anfang, es liegt an uns, diesen aufzugreifen und den Weg fortzusetzen oder neu zu starten.

     

    In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr. Mögen uns Gesundheit, Frieden, Freude und Glück beschieden sein.

     

    Bleiben Sie Wettringen verbunden.

     

    Berthold Bültgerds, Bürgermeister

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