Mehr Sport, mehr Bewegung, mehr Aufenthaltsqualität
Multifunktionsspielfelder freigegeben
Die neuen Multifunktionsspielfelder an der Werninghoker Straße sind fertiggestellt. Davon überzeugte sich die Ausschüsse für Jugend, Kultur und Sport und Schule vergangene Woche vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Lastering und Bauleiter Mario Wewer von der Gemeindeverwaltung.
Während die neu angelegten Rasenflächen und Blühstreifen noch etwas Zeit zum Anwachsen benötigen und deshalb derzeit abgeflattert sind, können die beiden Spielfelder jetzt genutzt werden.
Entstanden ist eine moderne Open-Air-Sport-, Bewegungs- und Freizeitfläche, die verschiedene Nutzungen an einem Ort vereint. Neben einem Fußball- und Basketballfeld wurden auch Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten geschaffen. Zusätzliche Bäume sollen künftig für Schatten sorgen und die Aufenthaltsqualität erhöhen.
„Wir haben bewusst klimaresistente Baumarten wie den Feldahorn ausgewählt“, so Bürgermeister Andreas Lastering. Die Bepflanzung sei auf die Herausforderungen künftiger Jahrzehnte ausgelegt und komme auch mit längeren Trocken- und Hitzeperioden gut zurecht.
Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die Barrierefreiheit gelegt. Die Wege zwischen den Spielfeldern sind so breit angelegt, dass sie problemlos auch mit Rollstühlen genutzt werden können.
Auch beim Thema Regenwasser wurde nachhaltig geplant. Oberflächenwasser wird über Rinnen und Drainagesysteme zunächst den angrenzenden Grünflächen zugeführt, bevor überschüssiges Wasser in die Kanalisation abgeleitet wird. So kann ein Teil des Niederschlags direkt vor Ort genutzt werden.
Das frühere DFB-Minispielfeld war seit seiner Errichtung im Jahr 2006 ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Nach fast 20 Jahren intensiver Nutzung war die Anlage jedoch deutlich in die Jahre gekommen.
„Wir standen vor der Frage, ob wir das bestehende Feld sanieren oder neu bauen“, so Bauamtsleiter Mario Wewer. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten einer umfassenden Neugestaltung. Möglich wurde das Projekt durch das Landesförderprogramm „Struktur- und Dorfentwicklung“. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 330.000 Euro werden 65 Prozent durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen getragen.
„Mit den beiden neuen Multifunktionsspielfeldern wurde das sportliche Angebot im Wettringer Sportzentrum erweitert und zugleich ein attraktiver Aufenthaltsort für Kinder, Jugendliche und Familien geschaffen“, so Lastering.
Die Planung wurde durch das Architekturbüro Müller Dams, die Bauarbeiten wurden von der Münsterland Plus GmbH aus Greven ausgeführt.

