Majestätenempfang

Majestätenempfang bildet Abschluss eines starken Schützenjahres
Gemeinde Wettringen würdigt Majestäten und ehrenamtliches Engagement der Schützenvereine

Noch einmal kamen sie alle zusammen: Die amtierenden Königs- und Kaiserpaare, Oberisten, Vorsitzenden und Abordnungen der Wettringer Schützenvereine trafen sich am vergangenen Samstag zum traditionellen Majestätenempfang der Gemeinde im Heimathaus „Ahlers“. Zahlreiche Gäste aus Politik und Kirche waren ebenfalls dabei. Bestens organisiert wurde der diesjährige Empfang vom Junggesellenschützenverein.

Bürgermeister Andreas Lastering nutzte den Empfang, um gemeinsam auf eine außergewöhnlich schöne Schützenfestsaison zurückzublicken. Sechs Schützenfeste, zahlreiche neue Majestäten und gleich zwei 375-jährige Vereinsjubiläen hatten den Sommer geprägt. Mit Namen, Schusszahlen und sogar den teilweise durchaus kreativen Namen der Schützenvögel ließ Lastering die einzelnen Feste noch einmal Revue passieren.

Für ihn war es zugleich eine Premiere: Erstmals nahm Lastering als Bürgermeister am Majestätenempfang teil – nachdem er zuvor alle sechs Schützenfeste besucht hatte. „Ich habe mich überall willkommen und gut aufgehoben gefühlt“, dankte er den Vereinen für ihre Gastfreundschaft.

Ein besonderer Gruß galt auch Georg Nieveler, der in diesem Jahr zum Schützenkönig des Caritas-Elisabeth-Stiftes gekrönt wurde. Denn auch dort wird die Schützentradition – etwas kleiner, aber nicht weniger zünftig – mit viel Freude gepflegt.

Im Mittelpunkt des Empfangs stand vor allem der Dank an die vielen Ehrenamtlichen. Die Schützenvereine brächten Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen, pflegten Traditionen und stärkten die Gemeinschaft in Wettringen. Dabei gelte der Dank nicht nur Vorständen und aktiven Mitgliedern, sondern ebenso Familien, Freunden und Nachbarschaften, die die Majestäten und Vereine unterstützen.

„Danke für Euren Einsatz und für ein Stück Wettringer Lebensgefühl“, fasste Bürgermeister Lastering zusammen.

Auch Norbert Frohoff, Vorsitzender des Dachverbandes der Schützenvereine, zog ein ausgesprochen positives Fazit der Saison. Insbesondere die Jubiläumsfeste in Rothenberge und beim Junggesellenschützenverein würden noch lange in Erinnerung bleiben.

Ein gemeinsamer Foto-Rückblick ließ anschließend viele schöne und auch amüsante Momente des Schützenjahres noch einmal aufleben. Mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde und den traditionellen Gruppenfotos endete schließlich der offizielle Teil.

Danach durfte das getan werden, was zu einem gelungenen Abschluss der Schützenfestsaison ebenfalls gehört: gemeinsam feiern.


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