Neugestaltung des Busbahnhofes (ZOB)

    Anfang dieser Woche sind die Arbeiten zur Neugestaltung des Busbahnhofes angelaufen. Den Auftrag hat die Fa. Beton- und Monierbau GmbH aus Nordhorn erhalten.

     

    In der bisherigen Form erfüllt der Busbahnhof nicht mehr den heutigen Standards. Die vorhandenen Anlagen waren weder barrierefrei, noch für Seheingeschränkte geeignet. Auch die WC-Anlage entspricht nicht mehr den Ansprüchen, ebenso die Busbuchten.

     

    Der ZOB wird von sechs Linien mehrmals täglich angefahren. Viele Schüler/innen und Berufstätige nutzen diese Haltestelle. Der Busbahnhof ist gut an die örtlichen und überörtlichen Radverkehrsstrecken angebunden.

     

    Was wird im Wesentlichen erneuert?

    Die Wartezone wird nun überdacht. Die Ausführung erfolgt mittels einer Stahlkonstruktion mit darunter angeordneten transparenten Windschutzelementen und Sitzmöglichkeiten. Auch die Beleuchtung der gesamten Platzfläche wird durch einige Mastleuchten deutlich verbessert.

    Zudem wird eine moderne, öffentlich zugängliche Toilettenanlage gebaut. Sie entspricht den Hygienevorgaben und ist behindertengerecht. Ferner werden vier Bus-Buchten neu angeordnet, die zukünftig eine unabhängige An- und Abfahrt der Busse ermöglichen.

     

    Im Rahmen dieser Maßnahme wird die Fahrbahn der Bahnhofstraße - von der Bergstraße bis zum Kurvenbereich in Höhe der Gaststätte „An de Bahn“ - erneuert. Der Schmutzwasserkanal, der Mängel aufweist, wird dort neu verlegt.

     

    Da die Bahnhofstraße im Bereich des ZOB gesperrt ist, wurde gegenüber dem Busbahnhof, am „Grünen Weg“, ersatzweise eine Haltestelle eingerichtet.

     

    Die Gesamtkosten betragen rd. 1 Mio. €. Die Baukosten für die Neugestaltung des Busbahnhofes werden mit 90 % gefördert. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Oktober vorgesehen.

     

    Vor Ort besichtigten nun Bürgermeister Berthold Bültgerds und Bauamtsleiter Wolfgang Westhues die Baustelle. Sie machten noch einmal deutlich, dass im Rahmen der in Zukunft veränderten Mobilität gerade ein moderner Busbahnhof als Schnittstelle zwischen dem ÖPNV und der Nahmobilität von großer Bedeutung sei. Diese Notwendigkeit erkannte bei den Beratungen und der Beschlussfassung auch der Gemeinderat an, der die gesamte Maßnahme einstimmig befürwortet hat.



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