Heimatpreis 2021

    Am Donnerstagabend wurde im feierlichen Rahmen im Heimathaus der Heimatpreis der Gemeinde 2021 vergeben. Bereits zum dritten Mal lobte die Gemeinde diesen Preis aus. Im vergangenen Jahr siegte das Fabrik-Theater. Die Verleihung dient dazu, ehrenamtliches Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen, sie drückt damit zugleich Wertschätzung aus und soll Ansporn für andere sein.

     

    Für den Heimatpreis stehen 5.000 € zur Verfügung, bis zu drei Preisträger können benannt werden.

     

    Die Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden des Kulturrings, Karl-Heinz Kemper, dem Vorsitzenden des Jugend-, Kultur- und Sportausschusses, Heiner Lütke-Wenning, der zuständigen Mitarbeiterin im Rathaus für den Bereich Schule, Kultur und Sport, Nane Naberbäumer und Bürgermeister Berthold Bültgerds, hatten es in diesem Jahr nicht so einfach. Insgesamt acht Bewerbungen, so viele wie noch nie seitdem der Heimatpreis 2019 erstmals ausgeschrieben wurde, gingen ein. Deutlich hob das „Preisgericht“ hervor, dass alle Bewerbungen es verdient gehabt hätten, als Preisträger ausgezeichnet zu werden.

     

    Freuen durfte sich über den 1. Platz und somit 2.000 € die Rentnergruppe des Heimatvereins. Die Gemeinschaft, bestehend aus derzeit 13 Personen, leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum Erscheinungsbild von Wettringens „Guter Stube“ und richtete dort zuletzt eine Terrasse mit Blick auf die Steinfurter Aa her. Darüber hinaus gehören weitere Projekte zu ihren ehrenamtlichen Aufgaben, so werden u. a. verschiedene Rastplätze gepflegt.

     

    Der 2. Platz ging an die Wettringer Theaterbühne. Sie ist seit der Gründung im Jahr 1978 aktiv und gestaltet das lokale Kulturangebot vor Ort wesentlich mit. Die Aufführungen der Theaterbühne decken viele Facetten des Laienspiels ab. Aktuell proben die Mitglieder für ein neues Stück für das Jahr 2022. Freuen durfte sich der Verein über 1.750 €.

     

    Über 1.250 Euro und damit den 3. Platz freute sich der Spielmannszug Tie-Esch. Er wurde im Jahr 1967 gegründet und begeistert durch Auftritte nicht nur bei gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Schützenverein Tie-Esch, sondern auch darüber hinaus auf verschiedenen Festen die Gäste. Die seit Jahren aktive Teilnahme an den jährlichen Ferienspaßaktionen und die Jugendarbeit waren zudem weitere Gründe, den Spielmannzug zu ehren. Er ist ein Botschafter des Siedlungsbereichs Tie-Esch.

     

    Die übrigen Bewerber - der Aa-Tal-Hof der Familie Specker, die IG „Wettringer Oldtimer-Stammtisch“, die IG „Wettringer Metallbau-Forum“, der Schützenverein Tie-Esch und Heinz Georg Vollmer mit „115 Jahren Wettringer Bahngeschichte“ - die es nicht bis aufs „Treppchen“ geschafft haben, gingen nicht ganz leer aus. Bürgermeister Bültgerds dankte auch ihnen mit einem Präsent und wies darauf hin, dass sie gemeinsam einen guten 4. Platz erreicht hätten und mit ihrem Einsatz und ihren Angeboten das Leben der Gemeinde bereichern.

     

    Abschließend dankte er Theresa Hillmann, die mit ihren Gesangstücken begeisterte und für eine feierliche Stimmung sorgte. Sie verlieh auch gleichzeitig als Mitglied des Vorjahressiegers, dem Fabrik-Theater, den Preis an die Erstplatzierten.

     

    Möglich machte die Auslobung das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) des Landes Nordrhein Westfalen, das den Kommunen und Kreisen auf Antrag das Preisgeld - für kreisangehörige Kommunen maximal 5.000 € - und die Preise zur Verfügung stellt.





    Alle Ausgezichneten, die Jury-Mitglieder und die Vertreter des Rates

    stellten sich zum Erinnerungsfoto auf. In der Mitte die beiden Vertreter

    des Heimatpreis-Siegers.



    Die Jury beglückwünscht den Gewinner des Heimatpreises.



    Theresa Hillmann überreicht den Preis an die Vertreter der

    Rentnergruppe des Heimatvereins.


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