Sehenswürdigkeiten

    Heimathaus Ahlers


    Heimathaus "Haus Ahlers"Das heute als Heimathaus und Begegnungsstätte genutzte Haus ist mit seinen fast 500 Jahren das älteste Gebäude in der Gemeinde Wettringen. Es repräsentiert eine frühe Form des westfälischen Bauernhauses.

    Der ehemalige Standort des Hauses war im Ortsteil Klein-Haddorf. In den 80er Jahren hat die Gemeinde es von den ehemaligen Eigentümern, der Familie Ahlers, gekauft und am heutigen Standort in der Flußniederung der Steinfurter Aa nahe der Kirche wiederaufgebaut.

    Die historische Substanz des Hauses ist weitestgehend erhalten geblieben. Es bietet Platz für etwa 100 Personen und wird insbesondere von den Wettringer Vereinen rege genutzt. In der Stube des Heimathauses ist als Anlaufstelle für Touristen und auswärtige Besucher das Büro des Verkehrsvereins untergebracht. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Ausstellungsstücke zusammengetragen, die einen lebendigen Eindruck vom Leben in früheren Zeiten vermitteln. Die Ausstellungsstücke können bei einem Besuch besichtigt werden.

    Zu der Hofanlage gehören außerdem ein Schafstall, eine Wagenremise, eine Bleichhütte und ein Bienenstock. Komplettiert wird die Hofanlage im Jahr 2000 durch ein historisches Backhaus.

    Vom Verkehrsverein werden im Heimathaus ganzjährig unterschiedlichste Aktivitäten angeboten. In den Monaten Februar bis Dezember zeigen Heimatfreunde jeden Mittwochnachmittag alte Handwerkskünste wie Spinnen, Weben, Blaudruck usw. Dabei werden auch kreative Handarbeiten von Hobbykünstler-innen verkauft. Für Kinder wird ein spezielles Kinderprogramm angeboten



    Pfarrkirche St. Petronilla


    Die neugotische Hallenkirche ist ein Werk des bedeutenden Architekten Emil von Manger. Kennzeichen seines Stils ist die strenge, an die Stiltraditionen der Region angelehnte sehr wirkungsvoll gegliederte Architektur. Die Kirche gehört zu den künstlerisch bedeutenden Beispielen des Historismus im Münsterland.

    Sie wurde vor einigen Jahren als Baudenkmal unter Denkmalschutz gestellt. Aus der Vorgängerkirche stammen einige historische Ausstattungsstücke von hohem künstlerischen Wert. Hierzu gehören unter anderem:

    • Spätromanischer Taufstein des Bentheimer Typs, 2. Viertel 13. Jh.
    • Spätgotische Sakramentsnische
    • Korpus des 14. Jh.
    • Figurengruppe, Verlobung der hl. Katharina, Stein, 17.Jh.



    Pfarrkirche St. Michael, Bilk

    Der nach kurzer Bauzeit im Jahre 1908 errichtete Kirchenbau diente zunächst als Kapelle für die Bewohner der Bauerschaften Bilk, Haddorf, Klein-Haddorf und Brechte. Die Kirchengemeinde Bilk hatte bis 1923 noch keinen eigenen Geistlichen. Im Jahre 1935 wurde die Kirche nach Plänen der Architekten Benteler und Wörmann, Münster erweitert und durch einen Turmbau vollendet.

    Ende 1965 wurde der bis dahin nur seelsorgerisch selbständige Bezirk Bilk zu einem Pfarrektorat mit eigener Vermögensverwaltung erhoben.



    Evangelische Friedenskirche

    Mit dem Zustrom der Heimatvertriebenen aus dem Osten wurde nach dem Weltkrieg die Errichtung eines eigenen evangelischen Gotteshauses notwendig. Der Bau an der Rothenberger Straße wurde im Jahre 1950 mit Hilfe der Evangelischen und Reformierten Kirche in den USA fertiggestellt.


    Spieker Termühlen


    Der Spieker TermühlenDer um 1575 als Wehranlage errichtete Spieker wurde in früheren Zeiten von den Hofbewohnern genutzt, um sich vor umherziehendem Kriegsvolk in Sicherheit zu bringen. Das untere Geschoß besteht aus 80 cm dicken Bruchsteinmauern. Auf den Längsseiten befinden sich jeweils drei Schießscharten. Der in seinem Ursprung noch erhaltene Spieker gehört zu den ältesten im Münsterland.





    Villa Jordaan

    Die Villa Jordaan in RothenbergeDas reizvoll gelegene Landhaus im Stil einer französischen „maison de plaisance“ wurde in den Jahren 1923 – 1925 von Alfred Hensen aus Münster für das Ehepaar Jordaan errichtet. Es dient heute der Westfälischen Wilhelms Universität Münster als Landheim und für wissenschaftliche Tagungen und Seminare.




    Erholungsgebiet "Haddorfer Seen"

    Haddorfer SeeAls Teil des Gemeinschaftsprojektes „Der Sprung über die Kiesbank“ ist die Neugestaltung des Bereiches um den Badesee in Haddorf im Sommer 2004 fertiggestellt worden. Mit einem Kostenvolumen von rd. 1,4 Mio € wurde ein Teilbereich des Erholungsgebietes Haddorf neu strukturiert, durch Achsen und Stege übersichtlich gegliedert, eine einladende Allee mit direktem Zugang zum Badesee geschaffen, die Dünenlandschaft neu gestaltet, der Strandbereich vergrößert, neue Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten errichtet, ein neuer Kiosk mit Seeblick und Terrasse gebaut, Radlerhütten für einfache Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen, das Zelten unter Kiefern ermöglicht und die vorhandene Heidefläche teilweise rekultiviert. 

    Vielfältige Möglichkeiten der Erholung und Freizeitgestaltung ohne Parkgebühren und Eintrittsgeld machen das Gelände in Haddorf nicht nur für Familien mit Kindern interessant. Der angrenzende Campingplatz mit 420 Dauerstellplätzen, die benachbarte Minigolfanlage und die Möglichkeiten des Wassersports auf dem Haddorfer See werden ebenfalls gut angenommen. Das ganze Jahr über kann man dort auch Ferienhäuser im dort vorhandenen Wochenendhausgebiet anmieten.  Das Seecafé am Badesee, das Bistro im Eingangsbereich des Campingplatzes und das zentral gelegene Restaurant „Haddorfer Seen“ bieten den Gästen Kaffee und Kuchen, Speisen und Getränke und auch Räumlichkeiten für Familienfeiern.

    Die große Anzahl der Besucher seit der Fertigstellung und die sehr positive Resonanz zeigen: Das neue Landschaftsbild ist sehr gelungen, entspricht den Erwartungen der Menschen und hat eine hohe Aufenthaltsqualität.


     

    Mahn- und Ehrenmal

    Das 1957 eingeweihte Mahn- und Ehrenmal befindet sich an der Einmündung des Welberger Dammes in die Metelener Straße. Es wurde dort zur Mahnung und zum Andenken an die im 1. und 2. Weltkrieg getöteten und vermissten Soldaten aus Wettringen in Form einer kleinen Gedächtnis-Kapelle errichtet. Ein im Jahre 1929 errichtetes Kriegerdenkmal, dessen Standort auf dem Hügel in der Ortsmitte war, musste Anfang der 50er Jahre dem zunehmenden Straßenverkehr weichen. Vier Steinplatten mit den Namen der getöteten Soldaten des 1. Weltkrieges wurden später in das neue Mahn- und Ehrenmal übernommen.

    Im Jahre 1998 wurde vor dem Mahn- und Ehrenmal eine Stele errichtet, die an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Gewaltherrschaft erinnert. 1999 wurden weitere 126 Namen von Soldaten, deren Schicksal in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg noch nicht geklärt werden konnte, in die Gedächtnistafel übernommen.

    Zur Optimierung dieses Webauftritts werden ggf. Cookies verwendet. Mit der Nutzung unserer Seiten willigen dem ein.
    OK